Erinnerungen an den 9. November | Wendekinder

Das Jubiläum zum 30. Jahrestag des Mauerfalls schickte sich an. Für ein Wendekind wie mich – also jemanden, der vor diesem geschichtsträchtigen Datum in der DDR geboren wurde und in komplett neuen und sich permanent verändernden Verhältnissen aufwuchs – müsste der Tag eine große Bedeutung haben.

Doch fand ich, dass all die Geschichten, die im Zuge des Jubiläums erzählt wurden, nicht meine waren. Und auch nicht die meines Umfelds. Und dass sich viele aus meiner Generation überhaupt keinen Reim darauf machen konnten, was an diesem Tag denn nun so besonders sein sollte.

Für die Berliner Zeitung habe ich daher Menschen, die in den Jahren vor dem 9. November 1989 geboren sind und in einem wiedervereinigten Deutschland ihre Kindheit erlebt haben, gebeten ihre erste Erinnerungen an die Wende aufzuschreiben. Die sehr breit gefächerten Momente dieser Wendekinder erschienen auf einer Doppelseite und sind nun auch online nachzulesen.

Livisch soll leben – Reportage für den fluter

Im Februar waren wir eine Woche in Lettland, um in dem spannenden Land ein paar Geschichten zu recherchieren. Eine davon, war der aktuelle Zustand des Livischen, einer Sprache, die offiziell als ausgestorben gilt. Doch noch immer klammern sich einige Letten an ihr livisches Erbe und versuchen das schier Unmögliche: die Sprache wieder zu beleben.

Nachzulesen ist die Geschichte „Livisch soll leben“ online auf fluter.de.

Copyright Fotos: Antje Binder

Euphorie & Asphalt – Reportage für die intro

Im letzten halben Jahr bin ich immer mal wieder auf Tom getroffen, einem Straßenmusiker, der selbst lange auf der Straße gelebt hat. Dabei träumte er immer vom Durchbruch – wie so viele. Und Berlin ist auch die Stadt der geplatzten Träume. Doch was würde es für Tom werden?

Die Geschichte ist ab heute online auf intro.de zu finden.

Die Fotos für diese Geschichte stammen ebenso wie das Titelbild hier von der wunderbaren Maria Sturm.

Reportage: Die letzten Trostfrauen in Südkorea

In der Berliner Zeitung erschien meine Reportage über die letzten überlebenden Trostfrauen in Südkorea. Während meiner Korea-Reise hatte ich das Glück, mit Kim Bok-Dong sprechen zu dürfen, die während des Zweiten Weltkriegs selbst mehrere Jahre als sogenannte Trostfrau gezwungen wurde in japanischen Soldaten Bordellen zu dienen. Ihre Geschichte erschien nun auf der Seite 3 der Berliner Zeitung und online.

Vereinsheim – BFC Germania 1888

Für die regelmäßige Vereinsheim-Serie des Lokalsports der Berliner Zeitung war ich wieder einmal unterwegs – und diesmal sogar vor allem im Namen der Fußballhistorie. Kurz von dem 129. Geburtstag des BFC Germania 1888 besuchte ich deren Vereinsheim an der Götzstraße in Tempelhof und ließ mir viele Geschichten über Deutschlands ältesten noch aktiven Fußballverein erzählen.

Reportage: Mapo – Die Brücke der Ausweglosen

In Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, befindet sich die Mapo-Brücke, von der sich jedes Jahr bis zu 100 Menschen in den Tod stürzen. Ich habe im vergangenen Oktober mit zwei Menschen geredet, für die die Brücke ein wichtiger Punkt in ihrem Leben wurde: einem, der springen wollte und einer, der genau das verhindern wollte. Die Reportage gibt es online bei intro, sowie mit den den Aufnahmen des großartigen Less Tae-Kyun auch in Printform (Februarausgabe 2017).